Wer ich bin und was meiner Arbeit zugrundeliegt


Zunächst das Wesentliche in Kürze (und weiter unten ausführlich):
  • Aus- und Weiterbildungen:

    Lerncoach, zert. nach ILE, nlpaed, INLPTA
    Lerntrainer nach suggestopädischen Richtlinien, zert. nach ILE, DGSL
    Online-Trainer (e-Trainer)
    NLP Practitioner, zert. nach DVNLP
    Visualisierungstraining, Storytelling, Kreativitätstechniken, BrainGym®, Jugendcoaching
  • Berufliche Stationen:

    Viele Jahre in einem globalen Telekommunikations- und Softwareunternehmen mit Sitz in München.
    Management von Executive Kunden-Briefings, Analyst Relations, Software Developer Community Management.
    Marketing, Kommunikation, Social Media, Presse, Events.
    Als Lerncoach und Lerntrainer tätig seit Anfang 2015 .
  • Studium:

    Germanistik und Romanistik für Lehramt an der Uni Würzburg
    Grenzüberschreitende Deutsch-Französische Studien an den Unis Saarbrücken und Metz
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Wie fange ich an?

Man sollte meinen, über sich selbst zu schreiben, wäre einfach, doch dem ist nicht so. Natürlich kann ich hier einfach ein paar Meilensteine meiner Vita auflisten – wie ich es oben getan habe - aber viel wichtiger ist doch, was während all dieser Jahre im Hintergrund passiert ist. Damit meine ich die Dinge, die sich im Laufe der Jahre, mit wachsender Erfahrung und Reife, entwickelt haben, inklusive aller Hochs und Tiefs, aller Erfolge und allen Scheiterns.
Irgendwann ist etwas da, was schon lange herauswollte, aber bisher nicht das richtige Türchen gefunden hatte. So in der Art war es bei mir mit dem Thema "Lernen" und all den spannenden Dingen, die dazu gehören.
Chairs in classroom

Meine Lerngeschichte

Das Lernen hat mich schon immer fasziniert, wenn auch oft durch die Frage geprägt, warum es NICHT funktioniert. Da war nicht immer Erfolg. Wenn ich so an meine Schul- und Studienzeit zurückdenke, dann sehe ich mich stundenlang am Schreibtisch sitzen und büffeln.
Du meine Güte, wie viele Wochen saß ich an dem Stoff fürs Bio-Abi, um am Abend vor der Prüfung völlig erschöpft den Pferdestammbaum ungelernt wegzulegen - und was war prompt die letzte Aufgabe in der Prüfung? Klar. Der Pferdestammbaum. Leicht zu gewinnende Punkte, verschenkt. Wie viele Abende habe ich im Studium die Geschichte der französischen Wirtschaft gepaukt, um dann in der Prüfung irritiert festzustellen, dass der Stoff wohl nicht ganz in meinem Hirn angekommen zu sein schien...
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So gab es im Laufe meiner Schul- und Studienzeit ein paar Beispiele, in denen ersichtlich wurde, dass es nicht auf die Lern-ZEIT ankommt, sondern auf das, was davon hängenbleibt. Klar, das weiß jeder. Nur, wie kriegt man als Schüler und Student die Kurve, wenn einem keiner zeigt, wie es richtig geht?
Eigentlich habe ich immer gern gelernt und die Ergebnisse waren auch ok, aber es war doch oft zu frustrierend, festzustellen, dass man das Gelernte nicht längerfristig abspeichern konnte. Und dann wiederum erinnere ich mich auch an einige Lehrer und später Professoren, die es verstanden, Lernstoff oder Sachverhalte, so zu vermitteln, dass eigentlich kein "Pauken" nötig war. Die dem Lernstoff Leben einhauchten und ihn uns, den Lernenden, mit Spaß und Emotion vermittelten, sodass er sich von ganz alleine im Gehirn festsetzte.
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Zwischengedanke

Natürlich wäre es schön, wenn das immer so einfach wäre: mit Begeisterung lernen, ohne viel dafür zu tun. Dass das nicht immer geht, wissen wir. Es geht aber, mit teils nur wenigen Impulsen die eigenen Ressourcen so zu aktivieren, dass das Lernen leichter wird und letztlich dann doch Spaß machen kann. Und genau das möchte ich mit dem, was ich tue, erreichen.
Meine Arbeit basiert auf Wertschätzung und absolutem Vertrauen – Vertrauen in mich und mein Können, vor allem aber in den Lernenden und in seine Fähigkeit, selbstverantwortlich sein Lernen in die Hand zu nehmen.
Students exam

Wie ging es weiter?

Nach meiner Zwischenprüfung in Germanistik und Romanistik an der Uni Würzburg verbrachte ich ein spannendes und lehrreiches Jahr als Fremdsprachenassistentin an zwei Schulen in Frankreich, mit dem ambitionierten Ziel, den französischen Schülern Deutsch beizubringen... was sich als keine leichte Aufgabe erwies.
Kein Wunder, fand doch der Unterricht in Frankreich, so wie ich ihn damals erlebte, hauptsächlich frontal statt und kaum interaktiv bzw. integrativ. Danach, von der Liebe zu Frankreich gepackt, schloss ich ein Teilstudium der „Grenzüberschreitenden Deutsch-Französischen Studien“ an den Universitäten Saarbrücken und Metz an. Hier durfte ich den krassen Unterschied zwischen deutscher und französischer Lehr- und Lernkultur nochmals hautnah erleben, und ehrlich gesagt, verging mir damals fürs erste jegliche Lust auf weiteres Lernen.
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Ich startete meine berufliche Laufbahn...

... bei einem globalen Unternehmen in München und verbrachte dort insgesamt 17 Jahre, die geprägt waren von spannenden Begegnungen, immer neuen kulturellen und inhaltlichen Herausforderungen und jeder Menge neuem Lernstoff.
Die Kommunikation mit verschiedensten internationalen Zielgruppen war über all die Jahre mein Betätigungsfeld, und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Kunst bestand darin, Informationen so zu verpacken, dass sie einerseits unternehmenskonform, andererseits verständlich-überzeugend und zielgruppengerecht kommuniziert werden konnten. Genau darum geht es ja auch beim richtigen Lernen: Lerninhalte so aufzubereiten, dass sie leicht gelernt UND angewendet werden können.

Dann kam der Klick!

Das Interesse am „Lernen lernen“ kam schrittweise vor ein paar Jahren, anfangs zögerlich. Klar, ich hatte zwei kleine Kinder und neben dem Job in München und diversen Ehrenämtern wahrlich genug zu tun. Aber das Thema verfolgte mich - nicht zuletzt durch die kontinuierliche Inspiration einer meiner wertvollsten Mentoren, Hans Dieter Hörtrich - und ich begann, mehr darüber zu lesen, und, aller damaliger Ablehnung zum Trotz, begann ich wieder zu lernen, quasi von allein, angetrieben vom Spaß an der Sache.
Ich erfuhr, dass man als ausgebildeter Lerncoach anderen dabei helfen kann, leichter zu lernen. Auf einmal machte es „Klick“, und der magische Schalter war umgelegt. Ich wusste, dies ist mein Thema, meine Berufung. Es ließ mich einfach nicht mehr los. Ich verbrachte meine Abende mit Büchern über den Aufbau des Gehirns, mit Webinaren über gehirngerechte Lernmethoden und mit Recherchen über die passende Ausbildung. Diese habe ich, davon bin ich überzeugt, in perfekter Weise bei mindsystems in München gefunden, bei den wunderbaren Trainerinnen Iris Komarek und Birgit Widmann-Rebay. Ich bekam das richtige Werkzeug in die Hand gelegt, das ich nun mit viel Freude meinen Klienten weitergebe, egal welchen Alters, welchen Lerntyps und unabhängig von ihrer Ausgangs- und Bildungsssituation.

So erreichen Sie mich:

Eva Hörtrich

lerntrixx - Lerncoaching

0175 4794139


Eva Hörtrich
lerntrixx - Lerncoaching
86482 Aystetten